„beHandeln statt verwalten“
Kampagne zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung von besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen
Besonders schutzbedürftige Flüchtlinge benötigen Ihre Unterstützung,damit sie die psychosoziale und medizinische Hilfe bekommen, die sie benötigen.
Menschen, die Folter und andere Formen schwerer psychischer und physischer Gewalt erlitten haben, Kinder, Behinderte, ältere Menschen, Schwangere und Alleinerziehende bedürfen eines besonderen Schutzes.
Weltweit sind derzeit ca. 40 Millionen Menschen auf der Flucht vor Verfolgung, Krieg, Vertreibung und anderen schweren Menschenrechtsverletzungen. Studien belegen, dass viele Flüchtlinge aufgrund ihrer traumatischen Erlebnisse erkrankt sind. Sie leiden z.B. an chronischen Schmerzzuständen, unkontrollierbaren Erinnerungen, Schlafstörungen mit Alpträumen, psychosomatischen Beschwerden, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen sowie schweren Depressionen.
Der Anteil der traumatisierten Flüchtlinge in Deutschland, die besonders schutzbedürftig sind, wird auf 40 % geschätzt. Damit sie mit den Folgen ihrer traumatischen Erlebnisse leben lernen, ist eine intensive und oft langfristige medizinische und psychotherapeutische Behandlung notwendig. Das ist nicht nur ein Gebot der Humanität sondern eine zwingende Verpflichtung des EU-Rechts.
Mit meiner Unterschrift unterstütze ich die Forderung an die Politik, die gesundheitliche Versorgung besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge sicherzustellen.
Dazu zählen insbesondere:
- das frühzeitige Erkennen der körperlichen und seelischen Erkrankungen.
- der gesicherte und barrierefreie Zugang zu qualifizierter Behandlung.
- eine interdisziplinäre Beratung und Begleitung.
Hier können Sie online unterzeichnen
http://www.behandeln-statt-verwalten.de/mitmachen/unterschreiben.html#c4
Weitere Informationen dazu finden Sie unter:
www.behandeln-statt-verwalten.de
Bitte schicken Sie diese Aufforderung an KollegInnen, Bekannte, FreundInnen, und mögliche weitere Interessierte, die vielleicht auch unterzeichnen möchten.