Forschung
Überblick
Seit 1998 hat das Behandlungszentrum für Folteropfer als einzige deutschsprachige Einrichtung für Folter- und Kriegsopfer eine eigene Forschungsabteilung. In enger Zusammenarbeit mit dem therapeutischen Team entwickeln die Wissenschaftlerinnen Therapiemodule und diagnostische Instrumente, die im bzfo, aber auch in anderen klinischen Einrichtungen Anwendung finden.
Dank einer dauerhaften Grundfinanzierung durch Prof. Jan Phillip Reemtsma (Hamburger Institut für Sozialforschung) können zusätzliche Drittmittel für weitere Projekte eingeworben werden. Die anfängliche Forschungsstelle konnte so zu einer Forschungsabteilung mit aktuell fünf wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen erweitert werden.
Vernetzung
Die laufenden Forschungsprojekte werden in nationaler und internationaler Kooperation mit u.a. der Universität Zürich, der University of Southhampton, der Charité Universitätsmedizin Berlin, der Universität Greifswald, der LMU München, der Universität Dresden und der Universität Konstanz durchgeführt.
Forschungskolloquium
Zur wissenschaftlichen Vernetzung hat das bzfo vor einem Jahr das Berliner Forschungskolloquium für PTSD gegründet. Am jeweils letzten Mittwoch des Monats treffen sich monatlich 10 bis 15 WissenschaftlerInnen aus der Psychologie, Psychiatrie, Ethnologie und den Sozialwissenschaften, die sich mit den Themen PTSD, Folter und Migration beschäftigen.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Frau Böttche: m.boettche@bzfo.de